Was denken Sie über Káros Gumiabroncspor?

Reifenabrieb stellt ein oft unterschätztes Gesundheitsrisiko dar. Um dieses Risiko zu begrenzen, führte die EU im Rahmen der Euro-7-Norm erstmals Grenzwerte für diesen Indikator ein. Es gibt bereits Reifen auf dem Markt, die weniger Feinstaub ausstoßen. Doch was hilft konkret gegen Reifenabrieb magazin de piese auto online.

Was denken Sie über Káros Gumiabroncspor?

Unsichtbare Plagegeister: Die beim Reifenabrieb freigesetzten Mikropartikel sind mit bloßem Auge nicht sichtbar. Sie entstehen beim Beschleunigen, Bremsen, in Kurven und auf langen Geraden. Laut Bundesinstitut für Straßenforschung (BASt) betrug die Gesamtmenge der von Reifen freigesetzten Feinstaubpartikel im Jahr 2021 zwischen 60.000 und 70.000 Tonnen.

Das bedeutet, dass Reifenabrieb etwa ein Drittel aller Mikroplastikpartikel in der Umwelt ausmacht. Seit etwa 2013 entstehen in Deutschland durch den Abrieb von Reifen, Bremsen und Straßenoberflächen mehr Feinstaubpartikel als durch Fahrzeugabgase.

Reifenpartikel gelangen in die Nahrungskette

Partikel aus synthetischem Kautschuk sind weniger gefährlich als feste Partikel, da sie deutlich größer sind. Aus diesem Grund dringen sie beim Einatmen nicht tief in die Lunge ein.

Wie alle Mikroplastikpartikel gelangen auch die aus Reifen stammenden in den Wasserkreislauf und somit in die Nahrungskette. Mikroplastik steht im Verdacht, Krebs zu verursachen, doch das genaue Ausmaß ist Wissenschaftlern noch nicht bekannt.

Europäische Kommission entwickelt Grenzwerte für Pkw

Um die Schadstoffemissionen von Reifen zu reduzieren, hat die EU im Rahmen der neuen Euro-7-Abgasnorm Grenzwerte für diesen Indikator eingeführt. Die Verordnung muss bis Ende 2026 verabschiedet werden und tritt für Pkw am 1. Juli 2028 in Kraft. Die Anforderungen für Lkw folgen je nach Fahrzeugklasse 2030 oder 2032. Die schrittweise Umsetzung soll der Branche ausreichend Zeit zur Anpassung an die neuen Regeln geben.

Die Menge an Feinstaub wird in Milligramm pro Kilometer in Bezug auf das Fahrzeuggewicht gemessen. Tests des ADAC ergaben, dass ein Pkw durchschnittlich etwa 1,2 Gramm Reifenmaterial pro 100 gefahrene Kilometer verliert. Je schwerer das Auto, desto mehr Partikel entstehen. Weitere Faktoren, die die Staubbildung beeinflussen, sind Drehmoment, Fahrstil, Anhängerbetrieb und die Fahrbahnbeschaffenheit (befestigt oder nass).

Verschleißarme Reifen sind jetzt auf dem Markt erhältlich.

Die Grenzwerte sind noch nicht endgültig festgelegt. „Wir bemühen uns derzeit um eine internationale Harmonisierung der Verschleißmessmethoden“, erklärte ein Sprecher des BASt (Bundesinstitut für Straßenforschung) gegenüber der Zeitung.

Die Europäische Kommission prüft verschiedene Optionen. Eine niedrigere Schwelle hätte eindeutig direkte Auswirkungen auf die Reifenpreise: Sind die Normen zu streng, würden mehr als die Hälfte der derzeit auf dem Markt befindlichen Reifen die Anforderungen nicht erfüllen – und die Entwicklung neuer Reifen würde zu höheren Preisen und zusätzlichen Kosten für die Autofahrer führen.

Verschleißarme Reifen sind jetzt erhältlich. Laut ADAC erzielten Michelin-Produkte in den Tests die besten Ergebnisse. Auch Reifen von Continental, Goodyear und Hankook schnitten sehr gut ab.

Derzeit gibt es jedoch keine direkte Angabe zum Reifenverschleiß für Käufer. Ein entsprechendes Label wird bis 2028 entwickelt und – ähnlich den Kennzeichnungen für Winterreifen oder geräuscharme Reifen – an der Reifenflanke angebracht.

Wie lässt sich hoher Reifenverschleiß vermeiden?

Der Reifenverschleiß lässt sich durch vorausschauendes Fahren verringern. Sanftes Beschleunigen, langsames Durchfahren von Kurven und vorausschauendes Bremsen können die Menge der von den Reifen ausgestoßenen Feinstaubpartikel deutlich reduzieren.

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Unsichtbare Plagegeister: Die beim Reifenabrieb freigesetzten Mikropartikel sind mit bloßem Auge nicht sichtbar

Das bedeutet, dass Reifenabrieb etwa ein Drittel aller Mikroplastikpartikel in der Umwelt ausmacht